Viertelfinale in Hameln


Am Sonntag durften wir, nachdem wir Braunschweig Gliesmarode und Barsinghausen glücklich besiegt hatten, zu unseren Schachfreunden nach Hameln fahren, und um den Einzug in die finale Endrunde spielen.

Die Voraussetzungen waren mehr als deutlich, Hameln steht auf dem 4. Platz in der Oberliga und wir auf dem letzten Platz in der Verbandsliga. Man kann also von einem deutlichen Klassenunterschied sprechen.

Dies hat natürlich auch sein Gutes, wir hatten nichts zu verlieren, sondern nur etwas zu gewinnen. Am 1. Brett spielte unser bester Spieler Julius gegen den Bezirksstärksten Spieler und Fide-Meister Wilfried Bode.

Julius gab sein bestes, jedoch sah Wilfried einfach einiges mehr und gewann diese Partie ohne größere Probleme. Am 2. Brett setzten wir Jan ein, der sich gegen Kai Renner beweisen durfte, leider konnte sich Kai auch nach einem wilden Figurenopfer von Jan, aus der Situation mit Mehrmaterial retten und gewann die Partie. Am 3. Brett spielte Markus gegen Lutz van Son, dies war eine interessante Partie, jedoch war auch hier der Hamelner eine Klasse stärker und gewann folgerichtig auch diese Partie. Am 4. Brett spielte ich gegen Yannick Koch, und erwischte das vermeintlich leichteste Los mit einem 2000er. Leider beliefen sich meine Eröffnungskenntnisse auf ein Minimum, dies nützte Yannick aus, und ich stand nach 20 Zügen taktisch auf Verlust, sodass Yannick diese Partie ohne Probleme gewinnen konnte.

Endstand: 0:4

Fazit: Gegen Hameln hatten wir keinerlei Chancen; es war allerdings eine echt tolle Erfahrung, dass wir gegen den größten Verein des Bezirkes spielen und analysieren durften. Das wir die 3. Runde erreichen, hätte vor der Saison keiner von uns gedacht. Jetzt wünschen wir natürlich unseren beiden Nachbarvereinen, Hildesheim und Hameln viel Erfolg in der Endrunde! Nächste Saison tritt der Favoritenschreck jedenfalls wieder an, zieht Euch warm an!

Der Mannschaftsführer

Niklas